Übersicht
„Spitz pass auf“ als Brettspiel

Alle Spieler stellen ihren Kegel in der Mitte des Tisches auf einem Plättchen eng zusammen und halten das Schnurende fest. Ein Spieler ohne Kegel erhält Würfel und Würfelbecher. Er stülpt den Becher auf den Tisch. Zeigt der Würfel nach Aufheben des Bechers 1 oder 6, so müssen die Spieler ihre Kegel schnell wegziehen; der Würfler aber versucht, eine möglichst große Anzahl Kegel mit dem Becher zu fangen. Er erhält für jeden gefangenen Kegel vom Spieler eine Spielmarke; ebenso erhält er vom demjenigen eine Spielmarke, der einen Kegel irrtümlich bei einer anderen Zahl fortzieht. Gelingt es dem Würfler nicht, bei 1 oder 6 einen Kegel zu fangen oder bedeckt der bei einer anderen Zahl einen Kegel mit dem Becher, so zahlt er selbst an alle Mitspieler Strafe und gibt den Becher an seinen Nebenmann weiter. Die Strafen können auch in eine gemeinsame Kasse eingezahlt werden. Ebenso können zur Abwechslung andere Zahlen als 1 oder 6 bestimmt werden.
Für kleinere Kinder, die noch nicht zählen können, werden auf dem beiliegenden Farbwürfel statt der Ziffern 1 und 6 zwei bestimmte Farben vereinbart. Im übrigen gilt die obige Spielregel.
„Spitz pass auf“ als Kartenspiel
Alle Karten eines Kartenspiels werden restlos auf die Mitspieler verteilt. Bei vielen Mitspielern kann man auch ein Canasta- oder Rommé-Blatt, bzw. zwei oder drei Kartenspiele nehmen.
Man muss die Karten auf einem Stapel in der Mitte ablegen und zwar in aufsteigender Reihenfolge (2, 3, 4, 5, 6, ) 7, 8, 9, 10, Bube, Dame, König, Ass. Die Farbe spielt keine Rolle. Wenn man nicht legen kann, muss man die Karte auf einen eigenen Stapel legen, mit Bild nach oben. Und man muss bei den Spielgegnern ablegen, wenn es geht. Dabei wird mit möglichst hoher Geschwindigkeit gespielt.
Wenn man nicht merkt, dass man legen konnte, klopft der Mitspieler, der es merkt, auf den Tisch und ruft „Spitz pass auf!“ und man bekommt zur Strafe den ganzen Stapel des Mitspielers, der einen erwischt hat. Klopft ein Mitspieler zu Unrecht, bekommt er den Stapel des anderen.
Bei der Verwendung mehrerer Kartenspiele gibt es noch eine Variante, bei der man versucht, nicht nur eine, sondern mehrere Karten abzulegen, die aber alle passen müssen. Dabei muss man sich vorher verständigen, ob die dann ebenfalls in aufsteigender Reihenfolge sein müssen oder alle gleich. Beim Klopfen wird dann überprüft, ob z. B. die abgelegten fünf Karten diese Vorgabe erfüllen.
Gewonnen hat derjenige, der zuerst alle Karten abgelegt hat.
Ein altes österreichisches Tarock-Deck (ca. Anfang bis Mitte 19. Jh.)
Es handelt sich hier um ein komplettes Tarock-Deck der Firma Piatnik, vermutlich Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts (die Firma wurde für genauere Informationen kontaktiert) welches uns auf einer der Karten eine Szene mit einem Spitz zeigt.

Foto: R. Eichbauer

Foto: R. Eichbauer

Foto: R. Eichbauer

Foto: R. Eichbauer

Foto: R. Eichbauer
Diverse Spielkarten mit Spitzen auf der Vorder- oder Rückseite











Quartettspiele mit Hunden / Spitzen




Puzzle mit Spitzen

Pfarrer Kneipp mit seinem Spitz als Playmobil-Figur

Spitzfigur aus Linol zum Spielen

Daneben gab es Spitze aus Plüsch zum Kuscheln, als Holzfiguren zum Spielen, zum Hinterherziehen an der Kordel oder mit Stab als Schiebetier.



